Donnerstag, 18. Januar 2018

Star Wars Torte - der Todesstern

Der kleine Leopold wünschte sich zu seinem 7. Geburtstag eine Todesstern Torte. 
Naja, Star Wars hab ich natürlich schon einmal geschaut, aber ein richtiger Profi bin ich in dieser Thematik dann doch wieder nicht. 
Deshalb half mir Jedipedia (ja, das gibt es wirklich) und mein Arbeitskollege, der großer Star Wars Fan ist, weiter, was an dieser Raumstation besonders wichtig ist.

Ich musst mir zuerst eine halbrunde Backform kaufen. Normalerweise benutze ich immer die IKEA Edelstahl Schüsseln, aber die habe ich nur in ganz klein und ganz groß. Deshalb habe ich mir von der Firma Lakeland eine Backform mit dem Durchmesser von 21 cm zugelegt. 

Darin gebacken habe ich zwei Schokokuchen. Die Backform habe ich mit Backtrennspray eingefettet und die Kuchen kamen sehr gut aus der Form heraus.

Rezept Schokokuchen:

Zutaten:

5 Eier
300 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
250 ml Öl
125 ml Milch
350 g Mehl
25 g Kakao
1 Päckchen Backpulver
Schoko Chunks oder Raspelschokolade

Zubereitung:

Das Eigelb wird mit dem Zucker und dem Vanilleschotenmark schaumig gerührt. Dann wird das Öl und die Milch dazugegeben und schließlich der Kakao, Mehl und Backpulver eingerührt. Das Eiweiß wird geschlagen und dieser wird danach unter den Teig gehoben. Am Ende Schoko Chunks oder etwas Raspelschokolade unterkneten.
160°C Umluft ca. 50 - 60 Minuten

Ich musste das Rezept 2x anmachen, damit ich beide Kugelhälften backen konnte.




Anschließend wurden die beiden Kuchen auf der flachen Seite mit Schokoladenganache, die zuvor mit einer Rührgerät schaumig aufgeschlagen wurde, eingestrichen. Für die Kugel werden 2 Portionen Ganache gebraucht.

Die Ganache dient auch als Kleber, damit man die beiden Kugeln aufeinander kleben konnte.

Die restliche Ganache wurde zum Einganachieren der Kugel benutzt.




Zum Eindecken der Torte den Rollfondant nicht zu dünn ausrollen, weil er gerne am unteren Ende der Kugel reißt. Ich habe die Kugel etwas höher gestellt, damit ich besser an die untere Rundung hingelange.




Mit einem Glätter werden Unebenheiten beseitigt. 

Den Ball Tool auf einer Stelle in einem Durchmesser von ca. 6 cm kreisen lassen, um eine Delle in die Torte zu rollen. Vorsichtig mit den Fingern einen Rand daraus bilden.
 
Um die einzelnen Felder auf den Todesstern anzubringen, habe ich mir zuerst eine Schablone aus Papier ausgeschnitten und auf Blütenpaste aufgetragen. Die Felder wurden mit Zuckerkleber auf die Kugel geklebt.




Die einzelnen Punkte in den Feldern mit dem Ende eines Schaschlikspießes in die Felder einstanzen, um eine detailgenaue Raumstation-Außenwand zu erhalten. Wahlweise auch noch Zuckerperlen als Lichter anbringen. Zuletzt wird der Todesstern noch mit Lebensmittelsilberspray angesprüht.

Aus Modellierfondant habe ich noch zwei Laserschwerter modelliert, die ich mit Metallicfarbe angemalt habe. Die Schwerter seht ihr hier beim Trocknen.




Und ruck zuck ist die Torte fertig. Hört sich beim Schreiben so schnell an, was es aber gar nicht war. Die Torte war schon, alleine wegen der Form, eine Herausforderung. Die größte Schwierigkeit lag aber daran, dass mein Silberspray leer ging und ich auf die pünktliche Zustellung via Post hoffen musste.

Wie ihr sehen könnt, kam das Spray pünktlich bei mir an. Das Cake Board wurde mit schwarzem Fondant eingedeckt und das Star Wars Zeichen auf Esspapier ausgedruckt.







Wie findet ihr den Todesstern? Habt ihr schon Erfahrungen mit runden Torten?
Möge die Macht mit euch sein!
Eure Stefanie



Sonntag, 14. Januar 2018

Erster Kurs in 2018!!

Guten Tag meine lieben Leser und Leserinnen,

ich habe mich hier in diesem Jahr noch nicht häufig zu Wort gemeldet. Dies soll sich nun ändern. Als Erstes möchte ich euch vom gestrigen Kurs berichten:

Die liebe Petra schenkte ihrer Tochter Zoe zum Weihnachtsfest einen Basiskurs und beide lösten dieses Geschenk nun bei mir ein. Sie erschienen pünktlich am Samstagmorgen, hochmotiviert und voller Backbegeisterung, um mit mir gemeinsam einen Einblick in die Welt der Motivtorten zu erhaschen.

Gebacken hatten sie Biskuits mit leckerer Nutella und Himbeer-Mascarpone Füllung. Das mit dem lecker kann ich zwar nicht beurteilen (durften die Kuchen ja nicht anschneiden, sondern nur verzieren), aber beide sahen definitiv danach aus!

Petra wollte für die anstehende Konfirmation von Zoe üben und eine Torte mit Zoes Lieblingsfarbe türkis gestalten. Zoe hingegen wollte sich an Blüten probieren. Die kann man nämlich für jedes Ereignis gebrauchen.

Mit Zielen vor den Augen, ging es dann los.




Ihr seht auf den Arbeitsbildern schon die fast fertige Torte. Diese wurden wunderschön von den beiden dekoriert.





Beide waren happy mit ihrem Endergebnis und ich bin schon gespannt, wenn die beiden mir Bilder von ihren nächsten Torten schicken werden.




Wer von euch Lust hat, einen Tag mit mir, Torten und alles, was man dafür braucht, zu verbringen, kann mir eine Nachricht unter crazybacknoe@gmail.com senden. Termine und Infos findet ihr hier: https://crazybacknoe.blogspot.de/p/tortendekorationskurse.html 
Ich mache aber auch gerne mit euch persönlich Termine aus. 

Ich freue mich auf euch,
eure Stefanie

Sonntag, 31. Dezember 2017

Guten Rutsch!

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018.


Da es mein Lieblingszitat für den Silvesterabend ist, möchte ich einfach nur Brad Paisley sprechen lassen: 
 
"Tomorrow, is the first blank page of a 365 page book. Write a good one.” 
 
In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Feier. Ob gemütlich zuhause mit seinen liebsten Menschen um sich herum oder ob auf einer wilden Party.
Bei uns gibt es Raclette, Sekt und wie sollte es auch anders sein: Kuchen als Nachspeise. In meinem Buch "More Crazy Cake Design" gibt es das Rezept und die Anleitung zu dieser Sekttorte. Bei uns gibt es aber einen einfachen Kuchen ganz ohne Fondant dieses Jahr. Nächstes Jahr, in 2018, werde ich aber ganz viel wieder für euch zaubern.


Bild von Anne Theis Photography

Ich danke euch für eure Unterstützung in all den Jahren. Mit meinem Blog hatte ich am 12.12.2012 angefangen und seitdem ist so viel passiert. Ihr ward in dieser Zeit immer an meiner Seite und habt mir durch euren Zuspruch sehr viel gegeben. Dafür danke ich euch allen. 
 
Meine 9 beliebtesten Bilder auf Instagram (https://www.instagram.com/crazybacknoe) möchte ich euch auch hier auf meiner Seite präsentieren. Denn einge wichtige Ereignisse werden darauf gezeigt




 
 
Es war ein sehr pastellfarbenes Jahr mit vielen Rosatönen. Wunderschöne Hochzeiten auf denen ich tanzte, tolle Kurse mit talentierten Teilnehmer und Teilnehmerinnen, der Geburtstag meiner Oma, Cake Smash mit meiner Nichte Klara sowie ihre 1. Geburtstagstorte mit dem kleinen Miffyhasen. 
 
Wunderbare Momente.
Die wünsche ich euch auch für das kommende Jahr!
 
Guten Rutsch,


Bild von Anne Theis Photography


eure Stefanie

Montag, 25. Dezember 2017

Merry Christmas Torte

Fröhliche Weihnachten euch allen!

Ich hoffe, ihr genießt die besinnliche Zeit mit euren Liebsten und könnt euch vom Alltagsstress etwas erholen.

Was gibt es auf eurer Weihnachtskaffeetafel? Bei uns gibt es neben dem Weihnachtssprudelkuchen noch eine Käse-Sahne-Torte. Die mag meine Familie einfach am liebsten. 




Wenn ich die Torte noch mit Fondant verzieren möchte, muss ich die Creme für die Käse-Sahne etwas abändern, damit sie auch schön fest wird.

Hier das Rezept: 

Rezept für den Biskuitboden:

Zutaten:
6 Eier
6 EL warmes Wasser
300 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver

Zubereitung: 
  Die Eier werden mit dem warmen Wasser schaumig geschlagen. Danach werden Vanillezucker und Zucker untergerührt und ca. 10 min auf höchster Stufe geschlagen. Anschließend wird Mehl und Backpulver hinzugefügt, kurz durchmischt und in eine gefettete 20 cm Durchmesser große (extrahohe) Backform gefüllt.
160°C Umluft ca. 45 Minuten

Der Kuchen wird nach dem Abkühlen zweimal durchgeschnitten, so dass sie gefüllt werden kann.
 Rezept für die Füllung:


Zutaten:
400 g Quark
400 g geschlagene Sahne
ca. 300 g Mandarinen
Puderzucker
1 Pck. Tortencremepulver (von z.B. RUF)
Zubereitung: 
 
  Quark und das Tortencremepulver werden vermischt. Die Mandarinen dazu gegeben. Zuletzt wird die geschlagene Sahne untergehoben und nach Belieben weiter mit Puderzucker gesüßt. 


Nachdem der Kuchen gefüllt wurde, wird er mit Schokoladenganache eingecremt. Ich habe 200 g Zartbitterkuvertüre in 200 ml kochende Sahne eingerührt und Gewürze wie Nelke, Zimt, Muskat und Vanille hinzugefügt. 

Die Torte wird schließlich mit weißem Rollfondant eingedeckt. Der Weihnachtsstern ist aus Blütenpaste und die weitere Deko aus Fondant.




I wish you a Merry Christmas and a Happy New Year,
eure Stefanie

Sonntag, 24. Dezember 2017

Fröhliche Weihnachten 💜

I wish you a Merry Christmas,
I wish you a Merry Christmas,
I wish you a Merry Christmas
and a Happy New Year!

Dieses Weihnachtslied sang ich in der ganzen Adventszeit mit meiner 5. Klasse im Englischunterricht. Nun ist es endlich so weit und der Heilige Abend steht vor der Tür. Ich habe lange überlegt, was ich für das Fest backen wollte. Leider kam es in unserer Familie noch zu einem Unfall und die besinnliche Zeit ist in Stress ausgeartet. 

Aber nachdem ich alle Arbeiten hinter mich gebracht habe, genieße ich die Zeit mit meinen Liebsten. 

Dieses Jahr gibt es zwei kleine Weihnachtstörtchen:

Als erstes möchte ich euch den leckersten Sprudelkuchen aller Zeiten (nach Omas Rezept) mit Weihnachtsgewürzen und einer Quark-Sahne Creme zeigen.





Zutaten:

5 Eier
2 Tassen Zucker
Mark einer Vanilleschote
1 Tasse Kakao
3 Tassen gemahlene Nüsse
2 Tassen Mehl
1 Pck. Backpulver
1/2 Tasse Öl
1 Tasse Sprudel
Gewürze: Prise Muskat, Messerspitze Nelke, 1 TL Zimt, etwas Abrieb einer Zitronenschale und Orangenschale


Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem Rührteig verarbeiten. Den Teig in eine gut eingefettete Backform füllen.
ca. 60 min bei 160°C Umluft


Nach dem Abkühlen wurde der Kuchen mit einer Creme bestrichen (100 g Quark, 100 g Sahne, Puderzucker, etwas Tortencremepulver oder Gelatine zum Anhärten der Creme) und mit Rosmarinzweige, Zimtsterne und Gewürzmandeln dekoriert.

Den zweiten Kuchen zeige ich euch morgen.

Frohe Weihnachten euch allen!

Eure Stefanie


Sonntag, 3. Dezember 2017

In der Weihnachtsbäckerei...

...gibt es manche Leckerei...

Mit Liedern von Rolf Zuckowski, Zimtduft in der Luft und jeder Menge Weihnachtsvorfreude war ich am Wochenende bei meiner Schwester und ihrer Familie zu Besuch, um leckere Plätzchen zu backen.




Meine Nichte Klara wird im Januar zwei Jahre jung und durfte natürlich auch schon mitmischen. Sie hatte solchen Spaß. Das hättet ihr sehen sollen.




Wir backten Traumstücke, Butterplätzchen und Schoko-Nuss-Plätzchen. Weiterhin möchte ich noch einige weitere Sorten backen: Glühweinschnitten, Zimtwaffeln und Rumkugeln, aber auch neue Sorten. Dafür brauch ich noch Ideen. Her mit euren Lieblingsrezepten!

Hier nun die Rezepte:

1. Traumstücke:

Zutaten:

500 g Mehl
5 Eigelb
250 g Butter
Mark einer Vanilleschote (alternativ 1 Päckchen Vanillezucker)
150 g Zucker
und Puderzucker


Zubereitung:

Die Zutaten miteinander zu einem Mürbeteig verkneten.
Den Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank aufbewahren (ich bin ein ziemlich ungeduldiger Mensch und hab den Teig aber auch schon nach paar Minuten wieder rausgeholt).
Danach den Teig daumendick rollen und in kleine Stücke schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (Teig reicht für etwa 2 Bleche) und ca. 15 min bei 160°C Umluft golbraun backen.

Die Traumstücke etwas abkühlen lassen und lauwarm in Puderzucker wälzen. 
 
 


 
 

2. Butterplätzchen
 
Zutaten:

500 g Mehl
375 g Zucker
250 g Butter
4 Eier

Zubereitung:

Die Zutaten miteinander zu einem Mürbeteig verkneten.
Den Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank aufbewahren.
Danach den Teig daumendick rollen und ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (Teig reicht für etwa 2 Bleche) und ca. 7-8 min bei 160°C Umluft golbraun backen.









3. Schoko-Nuss-Sterne

 
Zutaten:

250 g Mehl
50 Kakao
3 g Backpulver
250 g Zucker 
1 Pck Vanillezucker
Zimt
200 g Butter
1 Ei 
200 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

Die Zutaten miteinander zu einem Mürbeteig verkneten.
Den Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank aufbewahren.
Danach den Teig daumendick rollen und ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (Teig reicht für etwa 2 Bleche) und ca. 12 min bei 160°C Umluft golbraun backen.
 
 





Unsere gesamte Ausbeute:

 


Ich wünsche euch noch einen schönen 1. Advent!

 


Eure Stefanie

Hildaplätzchen



HoHoHo meine lieben Leser und Leserinnen,

Hildaplätzchen, wer kennt sie noch? Sie sollen erstmals zu Ehren der Großherzogin von Baden, Prinzessin von Nassau Hilda (1864-1952) gebacken worden sein. Ich bin, als ich den Namen der Plätzchen im Internet erforschen wollte, auf eine tolle Seite gestoßen: http://www.gabriele-uhlmann.de/mythisches-gebaeck.htm und habe mir dort einiges zu den Traditionen des Weihnachtsgebäckes durchgelesen.

Aber jetzt zurück zum Gebäck:





Zutaten:



500 g Mehl

375 g Zucker

250 g Butter

4 Eier
Erdbeer- oder Johannisbeergelee 
Puderzucker




Zubereitung:


Die Zutaten miteinander verkneten. Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit Ausstechern Herzen ausstechen. Dabei aus der Hälfte der Plätzchen ein rundes Loch ausstechen.Die ausgestochenen Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.


175°C Umluft 7-10 min 

Nach dem Abkühlen die ganzen Herzen mit Erdbeer- oder Johannisbeergelee bestreichen und die Herzen mit Loch darauf legen. Die Herzen mit Puderzucker bestäuben.




Viel Spaß beim Nachbacken,
eure Stefanie